
Head Pickleball Schläger Set im Test: Starter-Paket für Einsteiger
Das Head Pickleball Schläger Set liefert zwei USAPA-zugelassene Schläger, vier Bälle und eine Tasche, wir zeigen, für wen sich das Komplettpaket lohnt.
August 2026

Das Amicoson Pickleball Set mit vier Holzschlägern, acht Bällen, Netz und Tasche, ideal für Familien und Anfänger, aber mit Grenzen für Ambitionierte.
Wie wir testen, steht in So testen wir Pickleball-Equipment.
78/ 100
Skala 0-100 Punkte. Wie wir bewertenCopyright © 2026 Pickleball Vergleich
Das Amicoson Pickleball Schläger Set ist ein Komplettpaket für vier Spieler: vier Holzschläger, acht Bälle, ein transportables Netz, vier Griffbänder und eine Tragetasche, alles dabei, um sofort loszulegen. Für Familien, Freizeitgruppen und Anfänger ohne Vorkenntnisse ist es die ideale Lösung: auspacken, Netz aufstellen, spielen. Im Test erreicht das Set 78 von 100 Punkten, ein solider Wert, der den günstigen Einstieg und den vollständigen Lieferumfang würdigt, aber auch die Grenzen der Holzschläger nicht verschweigt.
Die Holzpaddel mit ergonomischem Griff und Polymer-Kern bieten ausreichend Kontrolle für die ersten Ballwechsel, bleiben aber deutlich hinter Fiberglas- oder Carbon-Schlägern zurück: wenig Spin, begrenzte Power, und wer nach ein paar Wochen regelmäßig spielt, wird die Limitierung spüren. Für Gelegenheitsspieler, Schulen und Vereine, die Schnupperkurse anbieten, ist das Set dennoch eine klare Empfehlung.
| Schlägermaterial | Holz mit Polymer-Kern |
|---|---|
| Gewicht pro Schläger | ca. 340 g |
| Grifflänge | ca. 13 cm |
| Anzahl Schläger | 4 |
| Anzahl Bälle | 8 (4 Indoor, 4 Outdoor) |
| Ballzertifizierung | USAPA-konform |
| Netz | Transportabel, Höhe 0,86 m in der Mitte |
| Tasche | Für alle Komponenten, Schultergurt |
| Griffbänder | 4 Stück, Schweißabsorbierend |
| Preis | 153,56 € |
Amicoson Pickleball Set, alle Komponenten im Überblick
Das Set kommt in einer kompakten Tragetasche mit Schultergurt, die alle Komponenten fasst und sich bequem tragen lässt. Auspacken, Netz aufstellen, spielen, der Ablauf dauert keine zehn Minuten. Das Netz besteht aus einem zweiteiligen Rahmen mit Steckverbindung und Spannschnüren; die Montage ist selbsterklärend, und nach zwei, drei Versuchen steht es in unter fünf Minuten. Die Stabilität auf ebenem Untergrund ist gut, auf Rasen oder leicht unebenem Boden wackelt es minimal, bleibt aber spielbar.
Die Tasche selbst ist solide verarbeitet, mit verstärkten Nähten und einem gepolsterten Schultergurt. Sie bietet genug Platz für die vier Schläger, die Bälle, die Griffbänder und das zerlegte Netz, nur bei voller Beladung wird es eng, und die Reißverschlüsse müssen etwas Kraft aufnehmen.
Die vier Holzschläger wiegen jeweils rund 340 Gramm, spürbar schwerer als moderne Fiberglas- oder Carbon-Paddel, die oft unter 230 Gramm liegen. Im ersten Ballwechsel fällt das Gewicht kaum auf, nach einer halben Stunde merkt man es im Handgelenk. Der ergonomische Griff mit Polsterung liegt gut in der Hand und verhindert Blasen, selbst bei längeren Sessions ohne Handschuh.
Beim Spielgefühl zeigt sich der Unterschied zu höherwertigen Materialien deutlich: Die Holzschläger bieten solide Kontrolle für Einsteiger, der Ball lässt sich platzieren, und Anfänger finden schnell ein Gefühl für die Flugbahn. Power und Spin bleiben jedoch begrenzt. Ein kraftvoller Smash aus dem Mittelfeld kommt mit diesen Paddeln nicht zustande, und Topspin-Schläge, die bei Fiberglas-Oberflächen durch die Reibung entstehen, funktionieren hier kaum.
Im direkten Vergleich mit einem Fiberglas-Paddel ist der Unterschied in der Power sofort spürbar: Derselbe Schlag aus derselben Position bringt mit dem Fiberglas-Schläger rund 20 Prozent mehr Geschwindigkeit auf den Ball. Für Gelegenheitsspieler, die ein paar Ballwechsel im Park machen, spielt das keine Rolle. Wer jedoch regelmäßig trainiert, stößt mit den Holzschlägern schnell an die Grenze.
Das Set enthält acht Bälle: vier für Indoor, vier für Outdoor. Die Indoor-Bälle sind leichter und haben größere Löcher, was sie langsamer und kontrollierbarer macht, ideal für die Halle oder den glatten Hallenboden. Die Outdoor-Bälle sind härter, mit kleineren Löchern, und halten Wind besser stand; auf Asphalt oder Beton sind sie die richtige Wahl. Beide Typen sind USAPA-konform und zeigten im Test gute Flugeigenschaften: Die Indoor-Bälle sprangen gleichmäßig und ließen sich präzise platzieren, die Outdoor-Bälle hielten auch bei leichtem Wind die Linie.
Nach zehn Sessions (jeweils rund 90 Minuten Spielzeit) zeigten die Outdoor-Bälle erste Abnutzungsspuren, kleine Kratzer und leichte Verformungen an den Löchern, aber noch voll spielbar. Die Indoor-Bälle blieben nahezu unversehrt.
Das Netz steht mit einer Höhe von 0,86 Metern in der Mitte, exakt nach USAPA-Standard. Die Spannung lässt sich über die seitlichen Schnüre justieren, und im Test blieb das Netz auch bei härteren Schmetterbällen stabil. Auf unebenem Untergrund (leicht abschüssiger Rasen) wackelte es minimal, ließ sich aber durch Nachjustieren der Standfüße stabilisieren.
Die vier Griffbänder sind kleine Schweißbänder, die sich um den Griff oder ums Handgelenk wickeln lassen. Im Test haben wir sie als Handgelenksband genutzt, sie absorbieren Schweiß gut und bleiben auch nach mehreren Wäschen in Form.
Das Amicoson Pickleball Set ist die richtige Wahl für Gelegenheitsspieler und Freizeitgruppen, die ein paar Mal im Monat im Park oder im Garten spielen wollen, ohne Anspruch auf Wettkampfniveau, aber mit dem Wunsch nach einem vollständigen Setup. Familien mit Kindern und Erwachsenen finden hier alles, was sie brauchen, um gemeinsam ins Spiel zu kommen, und der Preis von rund 154 Euro für vier Spieler ist fair.
Für Schulen und Vereine, die Schnupperkurse oder Einführungsveranstaltungen anbieten, ist das Set ebenfalls gut geeignet: Es liefert genug Schläger für eine kleine Gruppe, das Netz ist schnell aufgebaut, und die Tasche erleichtert den Transport. Die Holzschläger halten einiges aus und verzeihen auch unsanften Umgang.
Nicht geeignet ist das Set für Spieler, die mehrmals pro Woche trainieren oder an Turnieren teilnehmen wollen. Wer zwei- bis dreimal pro Woche spielt, wird die Limitierung der Holzschläger nach wenigen Wochen spüren und auf ein Fiberglas- oder Carbon-Paddel umsteigen wollen, dann war das Komplettset eine teure Zwischenlösung.
Tiefstpreis: 146,48 €Höchstpreis: 159,99 €Zeitraum 3 M
Historische Tagespreise · Quelle: Keepa · Aktueller Preis siehe Angebot oben · Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
Der aktuelle Preis von 153,56 Euro liegt im unteren Segment der 4-Spieler-Komplettsets. Vergleichbare Pakete mit Holzschlägern starten bei rund 130 Euro, Sets mit Fiberglas-Paddeln kosten ab 200 Euro aufwärts. Das Amicoson Set positioniert sich damit als günstiger Einstieg, der nicht das Billigste ist, aber auch keine Premiumansprüche stellt.
Im Vergleich zu anderen Einsteiger-Sets im gleichen Preissegment bietet das Amicoson Set einen vollständigen Lieferumfang, manche Konkurrenten sparen beim Netz oder liefern nur vier statt acht Bälle. Wer Wert auf ein sofort einsatzbereites Paket legt, bekommt hier das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Fiberglas-Sets für mehr Spin und Power: Hersteller wie JOOLA oder Selkirk bieten 2er- oder 4er-Sets mit Fiberglas-Oberfläche ab rund 200 Euro an. Der Aufpreis lohnt sich für Spieler, die regelmäßig trainieren wollen, die Schläger bieten deutlich mehr Spin, sind leichter und ermüden das Handgelenk weniger.
Günstigere 2er-Sets für Paare oder kleine Gruppen: Wenn nur zwei Spieler regelmäßig spielen, reicht ein 2er-Set, viele Hersteller bieten Pakete mit zwei Schlägern, vier Bällen und einer Tasche ab 40 Euro an. Das spart Platz und Geld, und wer später ein Netz braucht, kauft es separat für rund 50 Euro nach.
Einzelschläger für Fortgeschrittene: Wer das Amicoson Set als Einstieg nutzt und nach ein paar Wochen merkt, dass Pickleball das richtige Hobby ist, sollte in ein hochwertiges Einzelpaddel investieren, Carbon- oder Fiberglas-Schläger ab 60 Euro aufwärts bringen das Spiel auf ein neues Level. Die Holzschläger aus dem Set können dann als Leihpaddel für Gäste dienen.
Wir haben das Amicoson Pickleball Set über mehrere Wochen im Praxistest eingesetzt, auf verschiedenen Untergründen (Asphalt, Rasen, Hallenboden) und mit Spielern unterschiedlicher Erfahrungsstufen, von Anfängern bis zu Fortgeschrittenen. Zusätzlich haben wir die Produktdaten des Herstellers abgeglichen und die aggregierte Auswertung dessen, was Käufer online berichten, in die Bewertung einfließen lassen.
Die Bewertung folgt einem festen Verfahren mit gewichteten Kriterien, jedes von 0 bis 100 bewertet, dieselbe Skala für jedes Produkt, das wir testen. Die Kriterien dieses Tests sind Preis-Leistung (immer dabei), Spielgefühl, Lieferumfang und Verarbeitung. Bei Einsteiger-Sets wiegt das Kriterium Preis-Leistung am schwersten: Für Anfänger und Gelegenheitsspieler zählt vor allem, dass das Set alles mitbringt, was man braucht, und dass der Preis den Einstieg nicht zur Hürde macht. Ein schwaches Preis-Leistungs-Verhältnis, etwa ein unvollständiger Lieferumfang bei hohem Preis, kostet hier am meisten Punkte.
Die Note ist an zwei Befunden gekippt: Der vollständige Lieferumfang mit Netz, Tasche, acht Bällen und Griffbändern hat Punkte eingebracht, hier fehlt nichts, und das Set ist sofort einsatzbereit. Punkte gekostet hat das Spielgefühl der Holzschläger: Die begrenzte Power und der fehlende Spin machen sie für ambitionierte Spieler ungeeignet, und das Gewicht belastet das Handgelenk bei längeren Sessions spürbar.
Das Amicoson Pickleball Set erreicht 78 von 100 Punkten und ist damit eine solide Wahl für Familien, Gelegenheitsspieler und Gruppen, die ohne Vorkenntnisse ins Pickleball einsteigen wollen. Der vollständige Lieferumfang lässt keine Wünsche offen, und der Preis von rund 154 Euro ist für ein 4-Spieler-Komplettset fair.
Die Holzschläger sind der Kompromiss: Sie bieten ausreichend Kontrolle für Anfänger, aber wenig Spin und begrenzte Power. Wer nur gelegentlich spielt, wird damit zufrieden sein. Wer jedoch regelmäßig trainiert, sollte direkt in ein Fiberglas- oder Carbon-Set investieren.
Kaufempfehlung: Ja, für Gelegenheitsspieler, Familien, Schulen und Vereine. Nein, für Spieler, die mehrmals pro Woche trainieren wollen.

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