Praxis: Die Schläger im Einsatz
Die beiden Head-Schläger bringen jeweils eine Graphit-Fiberglas-Oberfläche mit, die sich in der Praxis als guter Kompromiss erweist: genug Kontrolle für platzierte Dinks am Netz, genug Power für Grundlinienschläge. Die Konstruktion ist steifer als bei reinen Fiberglas-Einsteiger-Schlägern, aber weicher als bei High-End-Graphit-Modellen, für Anfänger bedeutet das ein fehlerverzeihenderes Spielgefühl, ohne dass jeder Schlag zum Lotteriespiel wird.
Der Ergo Grip liegt angenehm in der Hand, auch nach längeren Ballwechseln. Die Griffform ist leicht konturiert und verhindert, dass der Schläger bei schwitzigen Händen durchrutscht. Die Griffstärke entspricht einer Standard-Größe, die für die meisten Erwachsenen passt, wer sehr große oder sehr kleine Hände hat, muss eventuell mit Overgrip nachhelfen.
Laut unserer Online-Stimmen-Analyse schätzen Nutzer vor allem die Ausgewogenheit: Der Schläger liegt nicht kopflastig, aber auch nicht zu grifflastig, was schnelle Reaktionen am Netz erleichtert. Einige berichten, dass die Schläger nach einigen Monaten intensiver Nutzung leichte Abnutzungsspuren an der Oberfläche zeigen, für den Preis aber kein Drama, und die Spieleigenschaften bleiben stabil.
Wo die Schläger an ihre Grenzen stoßen: bei sehr harten Schmetterbällen und präzisen Spin-Schlägen. Hier fehlt die Rückmeldung und die Kontrolle, die ein Schläger der Mittelklasse bietet. Für Einsteiger, die erstmal lernen, den Ball überhaupt kontrolliert übers Netz zu bekommen, spielt das keine Rolle, wer aber schon aus Tennis oder Badminton kommt und sofort anspruchsvoll spielen will, wird sich nach ein paar Wochen nach einem besseren Schläger umsehen.