Beim Auspacken fällt die kompakte Bauweise auf: Die Tasche misst 35,5 × 35,3 × 16,5 cm und wirkt auf den ersten Blick schmaler, als diese Maße vermuten lassen. Öffnest du das Hauptfach, entfaltet sich aber ein überraschend großzügiger Innenraum. Die Verarbeitung ist sauber: keine abstehenden Fäden, gleichmäßige Nähte, Reißverschlüsse laufen ohne Haken.
Das Nylon fühlt sich dünn an, aber nicht billig, es hat eine leichte Struktur und gibt beim Druck minimal nach. Für den Preis von rund 34 Euro ist das Material absolut in Ordnung, nur eine Polsterung fehlt komplett: Stößt das Paddle gegen eine Kante, spürst du das durch den Stoff hindurch.
Das Handling beim Ein- und Auspacken ist unkompliziert. Das Hauptfach öffnet sich weit, sodass du die Paddles nicht umständlich hineinfädeln musst, du legst sie einfach hinein, Griff nach unten, Schlagfläche nach oben. Zwei Paddles passen nebeneinander mit ca. 2 cm Abstand, ohne sich zu berühren; ein drittes bekommst du quer darüber unter, wenn du auf Bälle verzichtest.
Die Bälle selbst landen entweder lose im Hauptfach oder in einer separaten Tasche, die du zusätzlich einpackst, ein integriertes Ballfach gibt es nicht. Das externe Reißverschlussfach an der Vorderseite nimmt Handy, Schlüssel und Portemonnaie auf, bleibt dabei flach und beult nicht aus.