
Die besten Pickleball Schuhe 2026 im Vergleich
6 Pickleball Schuhe im Test: Testsieger Reebok Nano Court (87/100) mit überlegener Stabilität, Preis-Leistungs-Sieger adidas GAMECOURT 2 (82/100) für Einsteiger.
Die 6 besten Pickleball Schuhe im Vergleich
Reebok Herren Nano Court Sport Pickleball Schuhe, Footwear White/Black/Digital Lime, 9.5
Pickleball-Spezialschuh mit überlegener Stabilität und flacher Dämpfung, die beste Wahl für ambitionierte Spieler, die mehrmals pro Woche auf dem Court stehen.
PRO
- Überragende seitliche Stabilität durch breite Basis und verstärkte Fersenkappe
- Floatride-Court-Dämpfung: flach, reaktionsschnell, kein Einsinken
- Abriebfeste Sohle hält auch auf rauem Outdoor-Belag
- Leicht (ca. 340 g) ohne Stabilitätsverlust
KONTRA
- Hoher Preis (rund 141 Euro)
- Schmale Zehenbox, für breite Füße eng
WILSON Pickle Pro Herren Pickleball-Schuh, Schwarz/Rot/Weiß, Gr. 45 1/3
Tennismarken-Schuh mit pickleball-spezifischer Sohle, beste Wahl für Spieler mit breiten Füßen, die eine etwas direktere Rückmeldung vom Boden bevorzugen.
PRO
- Duralast-Sohle mit hervorragendem Grip auf Hallenboden
- Breite Zehenbox, mehr Raum für Zehenspreizung
- Solide seitliche Stabilität durch 4D-Support-Chassis
- Atmungsaktives Mesh hält Füße kühl
KONTRA
- Dünne Innensohle, Austausch empfehlenswert
- Dämpfung etwas härter als beim Testsieger
adidas Herren GAMECOURT 2 Tennis Shoes, core Black/FTWR White/Silver met., 45 1/3 EU
Solider Tennisschuh, der für Einsteiger und Gelegenheitsspieler völlig ausreicht, wer nicht mehrmals pro Woche spielt, braucht nicht mehr.
PRO
- Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis (ca. 41 Euro)
- Adiwear-Sohle extrem langlebig für diese Preisklasse
- Breite, stabile Basis, sicherer Stand bei Pivot-Moves
- Leichter als die meisten Tennisschuhe (ca. 360 g)
KONTRA
- Dämpfung einfach, für lange Sessions weniger komfortabel
- Seitlicher Halt gut, aber nicht auf Spezialschuh-Niveau
PUMA Unisex Varion Ii Indoor-Pumps, Puma Black Cool Light Gray Yellow Blaze Gum, 44.5 EU
Budget-Hallenschuh, der für die ersten Monate reicht, wer regelmäßig spielt, merkt schnell die Grenzen bei Stabilität und Komfort.
PRO
- Sehr günstig (ca. 34 Euro)
- Rutschfeste Gummisohle, sicherer Halt auf glatten Hallenböden
- Leicht und atmungsaktiv
- Für Volleyball/Handball konzipiert, passt zu Pickleball-Bewegungen
KONTRA
- Schmale Passform, fällt enger aus als andere PUMA-Modelle
- Dämpfung minimal, für längere Sessions zu hart
- Seitlicher Halt durchschnittlich
K-Swiss Herren Tennisschuh Receiver V
Klassischer Tennisschuh, der für Pickleball funktioniert, aber in jedem Kriterium von moderneren Modellen überholt wird, nur eine Option, wenn man ihn im Angebot findet.
PRO
- Klassische Tennisschuh-Geometrie, vertrautes Tragegefühl für Tennisspieler
- Solide Verarbeitung
- Synthetik-Laufsohle mit gutem Grip
KONTRA
- Schwerer als die Konkurrenz (ca. 390 g)
- Dämpfung veraltet, wenig Rückmeldung vom Boden
- Seitlicher Halt nur Mittelmaß
- Preis-Leistung schwach (ca. 65 Euro für diese Leistung)
Skechers Herren Viper Court Smash Pickleball Sneaker, Schwarz/Weiß, 45 EU
Komfortabler Pickleball-Schuh mit Fokus auf Fußgewölbe-Unterstützung, gute Wahl für Spieler mit hohen Bögen, aber Verfügbarkeitsprobleme machen ihn schwer empfehlbar.
PRO
- Arch-Fit-Technologie, gute Unterstützung für hohe Fußgewölbe
- Goodyear-Gummisohle mit starkem Grip
- Leicht und atmungsaktiv
- Relaxed-Fit-Zehenbox, viel Raum
KONTRA
- Verfügbarkeit in Deutschland schlecht, oft nicht lieferbar
- Seitlicher Halt schwächer als bei Reebok oder Wilson
- Dämpfung weich, für manche Spieler zu viel Einsinken
Hinweis: Die Reihenfolge unserer Bestenliste richtet sich nach unserer eigenen Gesamtwertung - je besser ein Produkt in unseren Testkriterien abschneidet, desto weiter oben steht es.
Spezielle Pickleball-Schuhe sind in Deutschland noch Mangelware, die meisten Spieler greifen zu Tennis- oder Hallenschuhen. Das funktioniert, solange der Schuh seitlichen Halt für schnelle Richtungswechsel an der Kitchen bietet und eine abriebfeste Sohle für Stop-and-Go mitbringt. Wir haben 6 Modelle getestet, darunter 3 Pickleball-Spezialschuhe und 3 Tennis-/Hallenschuhe, und bewertet nach Stabilität (am schwersten gewichtet), Dämpfung, Abriebfestigkeit und Preis-Leistung. Testsieger ist der Reebok Nano Court (87/100), überlegene Stabilität, flache Dämpfung, abriebfest, aber teuer. Preis-Leistungs-Sieger ist der adidas GAMECOURT 2 (82/100), für Einsteiger mehr als ausreichend, für ca. 41 Euro unschlagbar. Im Rest des Artikels erfährst du, wann der Tennisschuh reicht und wann sich der Spezialschuh lohnt.
Was einen guten Pickleball-Schuh ausmacht
Pickleball ist ein Spiel der schnellen Richtungswechsel: Du stehst an der Kitchen-Linie, der Ball kommt flach, du pivotierst zur Seite, stoppst ab, beschleunigst wieder. Ein Laufschuh mit hoher Ferse und weicher Dämpfung lässt dich umknicken; ein Schuh ohne seitlichen Halt rutscht weg. Ein guter Pickleball-Schuh braucht drei Dinge:
Seitliche Stabilität, die wichtigste Eigenschaft. Die Fersenkappe muss den Fuß bei Pivot-Moves halten, die Basis breit genug sein, dass du nicht nach außen kippst. Tennisschuhe liefern das von Haus aus; Hallenschuhe für Volleyball oder Handball ebenfalls. Laufschuhe nicht.
Abriebfeste Sohle, Pickleball ist Stop-and-Go. Die Sohle muss auf glattem Hallenboden greifen, ohne zu kleben, und auf rauem Outdoor-Belag nicht nach drei Sessions durchgescheuert sein. Gummisohlen mit flachem Profil halten länger als weiche Schaumstoffe.
Flache Dämpfung, nicht zu viel, nicht zu wenig. Zu viel Dämpfung (wie bei Laufschuhen) kostet Bodenkontakt und Reaktionszeit; zu wenig (wie bei Barfußschuhen) überträgt jeden Aufprall ungefiltert auf die Gelenke. Die Mittelsohle sollte flach sein, Energie zurückgeben und trotzdem Rückmeldung vom Boden liefern.
Wann der Tennisschuh reicht: Wenn du ein bis zweimal pro Woche spielst, keine Knieprobleme hast und einen Tennisschuh mit stabiler Fersenkappe besitzt, brauchst du keinen Spezialschuh. Der adidas GAMECOURT 2 oder der PUMA Varion II erfüllen die Anforderungen für Einsteiger vollständig, für einen Bruchteil des Preises.
Wann sich der Spezialschuh lohnt: Wenn du mehrmals pro Woche spielst, bei Turnieren antrittst oder bereits Knie- oder Sprunggelenksprobleme hast. Spezialschuhe wie der Reebok Nano Court oder der Wilson Pickle Pro sind leichter, haben eine pickleball-spezifische Geometrie (breitere Basis, flachere Dämpfung) und halten länger. Der Unterschied ist messbar, aber er kostet das Doppelte bis Dreifache.
Reebok Herren Nano Court Sport Pickleball Schuhe, Footwear White/Black/Digital Lime, 9.5
Der Reebok Nano Court setzt den Maßstab für Pickleball-Schuhe: überlegene seitliche Stabilität durch eine breite Basis und verstärkte Fersenkappe, Floatride-Court-Dämpfung, die flach bleibt und trotzdem Aufprallkräfte abfedert, und eine abriebfeste Sohle, die auch auf rauem Outdoor-Belag hält. Mit 87/100 Punkten die beste Wahl für ambitionierte Spieler, und die einzige im Test, die in jedem Kriterium über 85 Punkte holt.
Reebok Herren Nano Court Sport Pickleball Schuhe, Footwear White/Black/Digital Lime, 9.5
Pickleball-Spezialschuh mit überlegener Stabilität und flacher Dämpfung, die beste Wahl für ambitionierte Spieler, die mehrmals pro Woche auf dem Court stehen.
PRO
- Überragende seitliche Stabilität durch breite Basis und verstärkte Fersenkappe
- Floatride-Court-Dämpfung: flach, reaktionsschnell, kein Einsinken
- Abriebfeste Sohle hält auch auf rauem Outdoor-Belag
- Leicht (ca. 340 g) ohne Stabilitätsverlust
KONTRA
- Hoher Preis (rund 141 Euro)
- Schmale Zehenbox, für breite Füße eng
Der Reebok Nano Court ist kein umgelabelter Tennisschuh, sondern von Grund auf für Court-Sportarten mit schnellen Pivot-Moves konzipiert. Die Basis ist breiter als bei jedem anderen Schuh im Test (gemessen an der breitesten Stelle der Außensohle: 11,2 cm vs. 10,8 cm beim Wilson Pickle Pro), die Fersenkappe aus thermoplastischem Polyurethan eingefasst, sie hält den Fuß auch bei harten Seitwärtsbewegungen in Position. Im Test kein einziges Umknicken, kein Wegrutschen, kein Nachgeben.
Die Floatride-Court-Dämpfung ist das Gegenteil von Laufschuh-Schaum: flach (Sprengung nur 4 mm), reaktionsschnell, kein Einsinken. Du spürst den Boden, ohne dass jeder Schritt durchschlägt. Bei Split-Steps, der häufigsten Belastung im Pickleball, federt die Mittelsohle ab, ohne dass du Zeit verlierst. Laut unserer Online-Stimmen-Analyse berichten Nutzer, dass die Dämpfung auch nach 20+ Spielstunden nicht nachlässt, ein Problem, das viele EVA-Schaumstoffe haben.
Die Sohle greift auf glattem Hallenboden sicher, ohne zu kleben. Auf Outdoor-Belag (Asphalt, rauer Kunststoff) zeigt sie nach 15 Teststunden erste Abriebspuren an der Außenkante des Vorfußes, aber keine Durchscheuerstellen. Das ist für einen Schuh dieser Gewichtsklasse (ca. 340 g in Größe 43) außergewöhnlich, die meisten leichten Schuhe opfern Haltbarkeit für Gewicht.
Der Schwachpunkt: Die Zehenbox ist schmal. Für Spieler mit breiten Füßen wird es eng, laut Nutzerstimmen hilft eine halbe Größe größer, kostet aber Stabilität. Der Wilson Pickle Pro bietet hier mehr Raum. Und der Preis: Rund 141 Euro sind das Doppelte des Preis-Leistungs-Siegers. Wer ein bis zweimal pro Woche spielt, braucht diese Leistung nicht; wer mehrmals pro Woche auf dem Court steht, merkt den Unterschied sofort.
Bei der Stabilität vergeben wir 92/100 (höchste Note im Test), bei der Dämpfung 88/100, bei der Abriebfestigkeit 86/100. Preis-Leistung: 78/100, der hohe Preis zieht die Gesamtnote auf 87/100. Zum ausführlichen Testbericht.
WILSON Pickle Pro Herren Pickleball-Schuh, Schwarz/Rot/Weiß, Gr. 45 1/3
Der Wilson Pickle Pro ist der einzige Schuh im Test, der eine breitere Zehenbox als der Testsieger bietet, und trotzdem seitliche Stabilität liefert. Mit 84/100 Punkten die beste Wahl für Spieler mit breiten Füßen, die eine direktere Rückmeldung vom Boden bevorzugen.
WILSON Pickle Pro Herren Pickleball-Schuh, Schwarz/Rot/Weiß, Gr. 45 1/3
Tennismarken-Schuh mit pickleball-spezifischer Sohle, beste Wahl für Spieler mit breiten Füßen, die eine etwas direktere Rückmeldung vom Boden bevorzugen.
PRO
- Duralast-Sohle mit hervorragendem Grip auf Hallenboden
- Breite Zehenbox, mehr Raum für Zehenspreizung
- Solide seitliche Stabilität durch 4D-Support-Chassis
- Atmungsaktives Mesh hält Füße kühl
KONTRA
- Dünne Innensohle, Austausch empfehlenswert
- Dämpfung etwas härter als beim Testsieger
Wilson baut seit Jahrzehnten Tennisschuhe, der Pickle Pro ist ihr erster dedizierter Pickleball-Schuh, und man merkt die Court-DNA. Das 4D-Support-Chassis (eine thermoplastische Verstärkung an der Außenseite der Mittelsohle) hält den Fuß bei Pivot-Moves stabil, ohne die Flexibilität im Vorfuß einzuschränken. Die Basis ist breiter als bei klassischen Tennisschuhen, aber schmaler als beim Reebok Nano Court, ein Kompromiss, der für die meisten Spieler funktioniert.
Die Duralast-Sohle greift auf Hallenboden hervorragend, im Test kein Rutschen, kein Kleben, sicherer Halt bei schnellen Stopps. Auf Outdoor-Belag zeigt sie nach 15 Stunden ähnliche Abriebspuren wie der Testsieger, allerdings an der Innenkante des Vorfußes (dort, wo du bei Pivot-Moves den Druck aufbaust). Die Sohle ist etwas härter als die des Reebok, das gibt direkteres Feedback, kostet aber ein wenig Komfort bei langen Sessions.
Der große Unterschied: Die Zehenbox ist breiter. Spieler mit breiten Füßen, die beim Reebok eine halbe Größe größer nehmen müssten, finden hier in ihrer normalen Größe Platz. Das atmungsaktive Mesh hält die Füße auch bei 30+ Grad kühl, laut Nutzerstimmen einer der atmungsaktivsten Schuhe im Pickleball-Segment.
Der Schwachpunkt: Die Innensohle ist dünn, buchstäblich eine Schicht Schaum, die nach wenigen Stunden durchgetreten ist. Ein Austausch gegen eine Aftermarket-Einlage (z. B. Superfeet oder Spenco) ist empfehlenswert, kostet aber zusätzlich 20-30 Euro. Und die Dämpfung ist härter als beim Testsieger, für Spieler mit Knieproblemen nicht die erste Wahl.
Bei der Stabilität vergeben wir 88/100, bei der Dämpfung 82/100, bei der Abriebfestigkeit 87/100. Preis-Leistung: 82/100, der Preis von ca. 82 Euro ist fair für die Leistung. Gesamtnote: 84/100. Zum ausführlichen Testbericht.
adidas Herren GAMECOURT 2 Tennis Shoes, core Black/FTWR White/Silver met., 45 1/3 EU
Der adidas GAMECOURT 2 ist kein Pickleball-Spezialschuh, er ist ein solider Tennisschuh, der für Einsteiger und Gelegenheitsspieler völlig ausreicht. Mit 82/100 Punkten und einem Preis von ca. 41 Euro die klügste Wahl für alle, die nicht mehrmals pro Woche spielen.
adidas Herren GAMECOURT 2 Tennis Shoes, core Black/FTWR White/Silver met., 45 1/3 EU
Solider Tennisschuh, der für Einsteiger und Gelegenheitsspieler völlig ausreicht, wer nicht mehrmals pro Woche spielt, braucht nicht mehr.
PRO
- Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis (ca. 41 Euro)
- Adiwear-Sohle extrem langlebig für diese Preisklasse
- Breite, stabile Basis, sicherer Stand bei Pivot-Moves
- Leichter als die meisten Tennisschuhe (ca. 360 g)
KONTRA
- Dämpfung einfach, für lange Sessions weniger komfortabel
- Seitlicher Halt gut, aber nicht auf Spezialschuh-Niveau
Der adidas GAMECOURT 2 ist das, was man früher einen „Arbeitstier" nannte: keine spektakulären Features, keine Marketing-Buzzwords, aber solide Verarbeitung und eine Adiwear-Sohle, die länger hält als bei Schuhen, die das Doppelte kosten. Die Basis ist breit, die Fersenkappe stabil, die Sohle greift auf Hallenboden sicher. Für einen Tennisschuh dieser Preisklasse außergewöhnlich.
Die Dämpfung ist einfach, eine EVA-Mittelsohle ohne Schnickschnack. Sie federt Aufprallkräfte ab, gibt aber wenig Energie zurück. Für Sessions unter 90 Minuten reicht das; für längere Spiele oder Turniere merkst du die fehlende Rückmeldung. Die Sohle ist flacher als bei klassischen Tennisschuhen (Sprengung ca. 6 mm), aber nicht so flach wie beim Reebok Nano Court (4 mm), ein Mittelweg, der für Einsteiger funktioniert.
Das Gewicht liegt bei ca. 360 g (Größe 43), leichter als die meisten Tennisschuhe, schwerer als die Pickleball-Spezialschuhe. Der Unterschied ist spürbar, aber nicht entscheidend. Laut unserer Online-Stimmen-Analyse berichten Nutzer, dass die Adiwear-Sohle auch nach 30+ Spielstunden kaum Abrieb zeigt, für diese Preisklasse bemerkenswert.
Der Schwachpunkt: Der seitliche Halt ist gut, aber nicht auf dem Niveau der Spezialschuhe. Bei sehr schnellen Pivot-Moves merkst du, dass die Fersenkappe weniger Unterstützung bietet als beim Reebok oder Wilson. Für Einsteiger, die noch keine explosiven Bewegungen machen, kein Problem; für Fortgeschrittene ein spürbarer Unterschied.
Bei der Stabilität vergeben wir 82/100, bei der Dämpfung 78/100, bei der Abriebfestigkeit 85/100. Preis-Leistung: 92/100, für diesen Preis bekommst du nirgendwo mehr Schuh. Gesamtnote: 82/100. Zum ausführlichen Testbericht.
| Gewicht (Größe 43) | Reebok Nano Court: ca. 340 g | Wilson Pickle Pro: ca. 355 g | adidas GAMECOURT 2: ca. 360 g | PUMA Varion II: ca. 330 g | K-Swiss Receiver: ca. 390 g | Skechers Viper Court: ca. 325 g |
|---|---|
| Sprengung (Ferse-Vorfuß) | Reebok Nano Court: 4 mm | Wilson Pickle Pro: 5 mm | adidas GAMECOURT 2: 6 mm | PUMA Varion II: 6 mm | K-Swiss Receiver: 8 mm | Skechers Viper Court: 4 mm |
| Sohlenmaterial | Reebok: Gummi | Wilson: Duralast-Gummi | adidas: Adiwear-Gummi | PUMA: Synthetik-Gummi | K-Swiss: Synthetik | Skechers: Goodyear-Gummi |
| Dämpfungstechnologie | Reebok: Floatride Court | Wilson: EVA-Mittelsohle | adidas: EVA | PUMA: Gummi-Schaum-Mix | K-Swiss: EVA | Skechers: Ultra Flight Cushioning |
| Obermaterial | Reebok: Synthetik/Mesh | Wilson: Mesh/TPU-Overlays | adidas: Synthetik/Mesh | PUMA: Synthetik/Mesh | K-Swiss: Synthetik | Skechers: Mesh |
| Einsatzbereich | Reebok: Halle/Outdoor | Wilson: Halle/Outdoor | adidas: Halle | PUMA: Halle | K-Swiss: Halle | Skechers: Halle/Outdoor |
| Zehenbox-Breite | Reebok: schmal | Wilson: breit | adidas: mittel | PUMA: schmal | K-Swiss: mittel | Skechers: breit (Relaxed Fit) |
Kaufberatung: Worauf beim Kauf achten
Die Wahl des richtigen Pickleball-Schuhs hängt von vier entscheidbaren Kriterien ab:
Sohlenhärte für den Untergrund, Hallenboden ist glatt und verlangt eine Sohle, die greift, ohne zu kleben. Outdoor-Belag (Asphalt, rauer Kunststoff) frisst weiche Sohlen in wenigen Sessions auf. Wenn du überwiegend draußen spielst, brauchst du eine härtere Gummisohle (Duralast, Adiwear, Goodyear), sie gibt weniger Grip auf glattem Boden, hält dafür aber 3× länger. Wenn du nur in der Halle spielst, reicht eine weichere Sohle (Synthetik-Gummi-Mix), die mehr Grip bietet.
Zehenbox-Breite, bei Pivot-Moves spreizen sich die Zehen, um Stabilität aufzubauen. Eine zu schmale Zehenbox drückt sie zusammen, kostet Gleichgewicht und führt zu Blasen. Miss deine Fußbreite an der breitesten Stelle (über den Ballen): Unter 10 cm = schmale Zehenbox ok (Reebok Nano Court, PUMA Varion II), über 10 cm = breite Zehenbox nötig (Wilson Pickle Pro, Skechers Viper Court). Eine halbe Größe größer hilft, kostet aber Stabilität.
Fersenkappe-Stabilität, die Fersenkappe hält den Fuß bei Pivot-Moves in Position. Drück mit dem Daumen auf die Fersenkappe: Gibt sie mehr als 3 mm nach, ist sie zu weich. Eine stabile Fersenkappe ist aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) oder verstärktem Synthetik, du erkennst sie daran, dass sie hart ist und nicht nachgibt. Tennisschuhe haben das von Haus aus; Hallenschuhe für Volleyball ebenfalls. Laufschuhe nicht.
Gewicht vs. Schutz, ein leichter Schuh (unter 350 g) kostet weniger Energie bei langen Rallyes, bietet aber oft weniger Stabilität. Ein schwerer Schuh (über 380 g) schützt Gelenke besser, macht dich aber langsamer. Die Faustregel: Wenn du unter 75 kg wiegst und keine Knieprobleme hast, nimm den leichteren Schuh. Wenn du über 85 kg wiegst oder bereits Knie- oder Sprunggelenksprobleme hast, nimm den schwereren mit mehr Stabilität.
So haben wir bewertet
Jedes Produkt in diesem Vergleich wurde nach einem festen Verfahren bewertet: gewichtete Kriterien auf einer Skala von 0 bis 100, daraus die Gesamtnote. Die Kriterien für Pickleball-Schuhe sind: Stabilität (am schwersten gewichtet, seitlicher Halt bei Pivot-Moves ist das wichtigste Merkmal), Dämpfung (flach und reaktionsschnell, kein Einsinken), Abriebfestigkeit (Haltbarkeit der Sohle auf Hallen- und Outdoor-Belag) und Preis-Leistung (immer dabei, wie bei jedem Produkt, das wir bewerten).
Die Bewertung fußt auf eigenem Praxiseinsatz (15+ Teststunden pro Schuh auf Hallen- und Outdoor-Belag), den Produktdaten (Gewicht, Sprengung, Sohlenmaterial) und der aggregierten Auswertung dessen, was Käufer berichten (unsere Online-Stimmen-Analyse von Nutzerstimmen aus Foren, YouTube und Händler-Reviews).
Fünf der sechs Produkte haben bei uns bereits einen eigenen Testbericht: Reebok Nano Court (87/100), Wilson Pickle Pro (84/100), adidas GAMECOURT 2 (82/100), PUMA Varion II (78/100) und K-Swiss Receiver (76/100). Die Noten in diesem Vergleich stammen AUS diesen Tests, die Zahlen sind identisch, weil sie auf demselben Verfahren beruhen.
FAQ: Häufig gestellte Fragen
Unser Urteil
Für ambitionierte Spieler (3+ Sessions pro Woche): Reebok Nano Court (87/100), überlegene Stabilität, flache Dämpfung, abriebfest. Der hohe Preis lohnt sich, wenn du den Unterschied bei schnellen Pivot-Moves sofort merkst.
Für Spieler mit breiten Füßen: Wilson Pickle Pro (84/100), breitere Zehenbox, solide Stabilität, direktere Rückmeldung. Die dünne Innensohle musst du austauschen.
Für Einsteiger (1-2× pro Woche): adidas GAMECOURT 2 (82/100), für ca. 41 Euro ein Tennisschuh, der für Pickleball völlig ausreicht. Wer nicht mehrmals pro Woche spielt, braucht nicht mehr.











